Schreiben

Warum dein nächster Beitrag dein bester überhaupt wird

Du schreibst schon lange Artikel für deinen Blog und der Traffic ist da. Die Besucher kommen über Social Media Kanäle, die Google Suche und über andere Traffic-Quellen. Aber du willst mehr. Irgendwie funktioniert das aber nicht. Und warum? Ganz einfach: Deine Beiträge sind Müll!

Ein guter Beitrag ist mehr als die sinnlose Aneinanderreihung von Wörtern. Ein guter Beitrag muss Probleme lösen. Vergiss den Spruch „Content is King“, den SEOs ständig predigen. Was wirklich King ist, ist das Lösen von echten Problemen.

Ich zeige dir jetzt, wie dein nächster Beitrag der beste wird, den du jemals geschrieben hast. Los geht’s!

Schreibe offline – mit Stift und Papier

Das klingt wirklich blöd, oder? Da will man im Internet was reißen und kriegt gesagt, man soll offline schreiben? Ja! Weil es einfach besser funktioniert. Wenn du offline schreibst, kommst du nicht in Versuchung, deinen Artikel vorschnell zu veröffentlichen.

Das Problem ist: Viele Blogger wissen überhaupt nicht, wie man richtig schreibt – sie tun es einfach. Und dabei passieren nunmal Fehler, aber dein bester Artikel soll perfekt werden und wir wissen ja: Gut Ding will Weile haben.

Mache dir erst mal Notizen. Mache dir über folgende Punkte Gedanken:

  • Was ist das Problem meiner Leser?
  • Was ist die Lösung dafür?
  • Was ist an meiner Lösung besser als an einer anderen?

Erst wenn du dir über diese Fragen Gedanken gemacht hast und sie mit gutem Gewissen beantworten kannst, dann kannst du überhaupt an das Schreiben deines Artikels denken!

Überschriften: Wichtiger als alles andere

Du kennst das vielleicht: Du willst irgendjemandem etwas verkaufen oder von etwas überzeugen. Das Produkt oder deine Meinung ist aber Müll. Also? Du machst es deinem Gegenüber einfach so schmackhaft, dass ihm / ihr alles andere egal ist!

Die Überschrift soll den Leser bereits in Fahrt bringen. Egal wie gut dein Artikel ist: Wenn deine Überschrift beschissen ist, interessiert dein Content kein Schwein!

Mache dir Notizen zu deiner Überschrift (natürlich offline auf Papier). Überlege dir mehrere Überschriften und entscheide am Ende, welche die beste ist. Dabei ist es wichtig, dass deine Überschrift eines der folgenden Dinge darstellt:

  • Nummern (7 Wege, wie du …)
  • Anweisungen (Starte jetzt durch – mit meinem …)
  • How-To (Warum / Wie du jetzt besser …)
  • Cliff-Hanger (Das ist einfach unfassbar!)
  • Provokation (WordPress ist einfach Bullshit!)

So könnten deine Überschriften aussehen. Auf diese Weise wird bei deinem Leser die Lust geweckt, deinen Artikel auch zu lesen. Wichtig bei Nummern: Gerade die Zahl 7 weist eine sehr hohe Klickrate auf – mach dir das zu Nutze!

Behandle dein Thema ausführlich

Deine Leser kommen nicht auf deine Seite, um „nur mal drüber zu schauen“. Sie kommen auf deine Seite, weil sie ein Problem haben und deine Aufgabe ist es, dieses Problem zu lösen. Oder eher die Aufgabe deines Beitrages.

Aber wie ausführlich soll ein Thema behandelt werden? Wie lang sollte der beste Beitrag überhaupt sein?

Diese Frage ist eine Glaubensfrage und stellt einen echten Streitpunkt dar, aber klar ist: Google rankt deinen Beitrag besser, wenn die Suchmaschine glaubt, du hast Ahnung von einem Thema. Also behandle das Thema möglichst ausführlich.

Beim Content ist außerdem die Gliederung wichtig: Verwendung Unter-Überschriften in deinem Beitrag. Ein Leser liest oft nicht den gesamten Text, sondern pickt sich wichtige Punkte heraus. Wenn er eine interessante Überschrift findet, liest er den entsprechenden Absatz.

Dabei ist es zwar auch immer wichtig, an die Suchmaschinenoptimierung zu denken und wie Google deine Seite sieht – trotzdem solltest du das erstmal außer Acht lassen.

Schreibe deine Beiträge nicht für Google. Schreibe deine Beiträge für deine Leser! Google versteht das und die guten Rankings kommen dann von ganz alleine.

Natürlich kann eine ordentliche Keyword-Dichte nicht schaden. Auch die korrekte Bilder-Optimierung solltest du draufhaben. Hast du nicht? Dann melde dich zu meinem Newsletter an und erhalte mein kostenloses SEO eBook zum Download!

Mache deinen Beitrag überall bekannt

Du bist fertig mit deinem besten Artikel, den du jemals geschrieben hast. Du bist richtig stolz, klickst auf veröffentlichen und entspannst erstmal. Aber es passiert nichts. Du bist enttäuscht. Und warum passiert nichts? Ganz einfach: Kein Schwein liest deinen Artikel.

Zwar haben gut gepflegte Blogs häufige eine treue Stammleserschaft, auf die kannst du dich aber nicht verlassen. Deshalb: Mache deinen Artikel bekannt! Teile in auf Facebook, auf Google+, auf Twitter und überall wo du sonst noch aktiv bist.

Kommentiere auf anderen Blogs und hinterlassen einen Link mit deinem Beitrag, versende deinen Beitrag an deine Newsletter-Liste und so weiter und so fort – die Möglichkeiten sind ja grenzenlos.

Wenn du denkst, dass es lange dauert, bis ein perfekter Artikel fertig ist, dann freu dich so richtig auf die Vermarktung deines Artikels. Denn: Diese nimmt nochmal das Vielfache an Zeit in Anspruch! Aber das ist es Wert, glaub mir.

Der beste Artikel bringt ohne Leser nichts. Bewirb deinen Artikel deshalb wo auch immer und so oft es geht, erst dann wirst du wirklich ein Erfolgserlebnis haben, weil viele Menschen deinen Beitrag abfeiern. Und jetzt los – schreib den besten Artikel, den du jemals verfasst hast!

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