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PageSpeed – Mit diesen Tricks läuft dein Blog auf Hochtouren

Ist dir schon mal aufgefallen, dass eine Webseite, die du häufig besuchst, ewig zum Laden braucht? Nein? Natürlich nicht! Denn wenn eine Seite sehr langsam ist, siehst du zu, dass du bald wieder verschwindest. Und genau so verhält es sich auch mit deinem Blog.

Dein Problem: Du bist blind! Akzeptiere das.

Wenn du deine Seite siehst, siehst du ein Kunstwerk. Dein Baby. Dein Business, in das du all dien Herzblut steckst. Ein gewöhnlicher Besucher sieht einfach nur eine weitere Website, die seine Probleme lösen soll.

Auch wenn du vielleicht nachsichtig bist, was die Ladegeschwindigkeit deiner Seite angeht – deine Leser sind es sicher nicht!

Wenn dein Blog mehr als 3 Sekunden zum Aufbau braucht: Schmeiß ihn weg. Spätestens dann sind nämlich mehr als 90 % der Leser schon wieder weg.

Das möchtest du nicht? Dann zeige ich dir jetzt ein paar Profi Tricks, mit denen du deinen PageSpeed merklich steigern kannst.

Beim Hosting nicht knausern!

Einer der größten Speed-Fresser bei der Ladegeschwindigkeit ist das Hosting-Paket. Ist ja klar: Wenn der Server langsam reagiert, werden die Seiten nur langsam ausgeliefert.

Das Problem: Qualitativ hochwertiges Hosting ist oft teuer. Hier musst du dich aber in jedem Fall überwinden. Wenn dein Hosting Schrott ist, kannst du dein Blog Business von Anfang an vergessen!

Achte bei deinem Hosting Paket unbedingt auf die folgenden Eigenschaften:

  • Server-Standort sollte Deutschland sein
  • Unbegrenzte Traffic Flatrate
  • 99,9 % Up-Time
  • Mindestens 1 Datenbank
  • Mindestens 5 GB Speicher

Wenn ein Hosting-Paket diese Anforderungen nicht erfüllt – denk gar nicht darüber nach. Das Hosting ist das Fundament deines Blog Business und wenn du hier schlampst, kannst du auch gleich aufhören.

Gutes Hosting kostet. Teilweise auch mal zweistellige Beträge pro Monat oder noch mehr. Letztendlich solltest du dir darüber im Klaren sein, dass was du willst. Einen Hobby Blog oder ein echtes Online Business?

Beim WordPress Theme wird’s problematisch

Dass WordPress als CMS gewählt wird, ist ja wohl klar – besser gehts für einen Blog kaum. ABER: Leider ist WordPress heute einfach für viele Zwecke schon überladen.

Zahlreiche Funktionen, die kaum jemand braucht, machen das CMS recht langsam. Also: Mit PlugIns möglichst sparsam umgehen und keinen Bullshit installieren!

Wesentlich mehr Einfluss auf die Geschwindigkeit deiner Webseite hat sogar noch das WordPress Theme. Dieses bestimmt nämlich, wie viele Requests an den Server gesendet werden und wie viele Dateien (CSS, JavaScript, etc.) geladen werden müssen.

Da WordPress Themes ebenfalls viel Geld kosten können: Teste den PageSpeed deines favorisierten Themes noch vor dem Kauf! So vermeidest du böse Überraschungen.

Ist ein Theme erst mal installiert und eingeführt, lässt sich kaum noch effektiv an der Geschwindigkeit schrauben – zumindest nicht ohne starke PHP-Kenntnisse oder externe Dienstleister.

Bilder: So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Ebenfalls sehr großen Einfluss auf den PageSpeed haben Bilder und multimediale Inhalte. Das liegt vor allem an der Größe dieser Dateien. Hochauflösende PNGs können durchaus mehr als 1 MB brauchen.

Hier ist es wichtig, das richtige Format zu wählen! Für Logos, etc.: PNG-Format – Für größere Bilder wie zum Beispiel Artikelbilder: JPG-Format.

Das richtige Bildformat ist enorm wichtig – sonst wird Leistung verschenkt!

Außerdem sollten Bilder nicht wahllos durch die Gegend geschleudert werden. Maximal drei Bilder pro Beitrag ist absolut ausreichend, auch im Hinblick auf SEO.

Wer mehr Bilder einsetzen möchte, kann dies natürlich gerne tun – die Frage ist: Welchen Vorteil gewinnt der Nutzer dadurch? In der Regel funktioniert die 3-Bilder-Regel sehr gut für Blogs.

Bevor du deine Bilder hochlädst, solltest du TinyJPG nutzen. Mit diesem Tool kannst du Bilder im JPG und im PNG Format verlustfrei komprimieren, sodass diese wesentlich schneller laden!

Diese Tools helfen dir beim Optimieren

Wie aber misst man den eigenen PageSpeed? Dafür gibt es Gott sei Dank Tools, die dir die Arbeit abnehmen. Diese Werkzeuge sind kostenlos verfügbar und eignen sich für alle Arten von Websites.

Hier findest du eine kleine Auswahl der wichtigsten PageSpeed Tools:

Google PageSpeed Insights – Das Standard-Tool von Google selbst. Die Ergebnisse sind oft unverständlich und sollten dich nicht beunruhigen – dennoch ein guter Anfang.

Pingdom Website Speed Test – Ein sehr mächtiges Tool, das dir ausführliche Ergebnisse und wichtige Tipps zeigt. Vor dem Test solltest du die Test-Location unbedingt auf „Amsterdam“ setzen.

GTMetrix – Der Dienst von GTMetrix gibt ebenfalls sehr genaue Daten zur Website Geschwindigkeit aus. Vor allem die Auflistung der einzelnen Teildisziplinen ist Gold wert!

Auch wenn die Ergebnisse der verschiedenen Tools kaum miteinander in Verbindung gebracht werden können, so lässt sich die Effektivität von Änderungen durchaus gut abschätzen.

Wichtig ist, dass solche Speed Tests regelmäßig durchgeführt werden! So kannst du testen, ob du dich auf einem guten Weg befindest oder lieber etwas zurückrudern solltest.

Fazit – So wird deine Seite schneller

Mit diesen Tipps und Tricks machst du deine Webseite schneller. Und wie du weist, ist das auch enorm wichtig! Hier nochmal eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

  • Gutes Hosting-Paket wählen
  • Bilder komprimieren
  • Bilder sparsam einsetzen
  • Website Speed regelmäßig testen
  • Performantes Theme wählen
  • Keine unnötigen PlugIns installieren

Wenn du diese Tips beherzigst, kannst du kaum noch etwas falsch machen. Auf diese Weise legt dann auch dein Blog den Turbo ein. Das wichtigste ist jedoch: Ständige Optimierung.

Wenn du immer am Ball bleibst, wird auch deine Seite davon profitieren. Und jetzt leg los und hol alles aus deinem PageSpeed heraus!

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1 Kommentar
  • Marco Jun 29,2015 als 8:05

    Auch ich bin der Meinung, dass die beste Basis für eine schnelle Webseite auf jeden Fall das Hosting ist. Leider weiß man gerade beim Shared Hosting nie so recht, wer sich noch neben einem selbst auf dem Server befindet. Einige Anbieter locken ja mit Versprechen wie nur 25 Kunden pro CPU bei teureren Paketen und 100 Kunden pro CPU bei günstigen Paketen. Letztendlich kann einer der 25 Kunden mit einer vielbesuchten Webseite die Bandbreite aber deutlich mehr belasten als es vielleicht 100 Hobbyprojekte tun. Leider merkt man sowas oftmals erst im Nachhinein.

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