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Die 8 wichtigsten Gründe, warum deine Beiträge nicht erfolgreich werden

Dein Blog wächst nicht schnell genug oder wächst gar nicht. Deine Beiträge werden nicht erfolgreich, sie ziehen kaum Traffic. Du verdienst kaum Geld, die Absprungrate ist sehr hoch und deine Besucher konvertieren so gut wie gar nicht.

Du bist kurz davor aufzugeben. Ist ja klar – du bist offensichtlich gescheitert.

Aber warum werden deine Beiträge nicht erfolgreich? Wahrscheinlich weil du die wichtigsten Prinzipien des Content Marketings außer Acht lässt!

Ich zeige dir, wie du deine Beiträge wirklich erfolgreich machst. Aber wann ist ein Artikel überhaupt erfolgreich? Ganz einfach: Wenn er bei Google gut rankt, die Besucher mit ihm interagieren und er aus Lesern echte Kunden macht.

Legen wir also los und helfen dir wieder auf die Sprünge!

1. Du schreibst für Suchmaschinen – nicht für Menschen

Viele Blogger machen gerade am Anfang ihrer Karriere einen großen Fehler: Sie setzen auf SEO, obwohl sie zu wenig Ahnung davon haben. Das resultiert dann in Beiträgen mit einer Keyword-Density von rund 10 %.

Ist das nun schlimm? Ja, sehr sogar! Denn auf diese Weise verschreckst du deine Besucher. Solche Texte lassen sich einfach nicht gut lesen und Google straft Keyword-Stuffing ebenfalls ab.

Wenn du einen erfolgreichen Blog führen willst, dann schreibe Artikel für deine Leser – das ist das ganze Geheimnis. Vergiss SEO. Vergiss Marketing. Löse das Problem deiner Zielgruppe und alles andere kommt von alleine.

2. Deine Beiträge sind zu kurz

Die Diskussion um dieses Thema reißt wohl niemals ab. Seit Jahren prügeln sich Blogger verbal um die Antwort auf die Frage: Wie lang muss ein Artikel sein? Dabei kann die Antwort so einfach sein.

Die Antwort, die ich dir gebe ist die einzige, die du wirklich beherzigen solltest:

Ein Artikel muss so viele Wörter beinhalten, wie es braucht, um das Problem der Leser zu lösen.

So einfach ist das und mehr gibt es auch nicht zu sagen. Wenn du einen Artikel künstlich in die Länge ziehst, springen deine Leser irgendwann ab. Wenn dein Artikel zu kurz ist, lässt Google ihn nicht gut ranken.

3. Du hast keine echte Struktur

Nicht nur Google nutzt Überschriften zur thematischen Einordnung deines Textes. Auch deine Leser brauchen Überschriften, um klar identifizieren zu können, um was es im folgenden Absatz geht.

Deine Besucher lesen nämlich meist nicht den ganzen Text, sondern scannen vielmehr die Seite nach nützlichen Informationen.

Die Kunst einer guten Seitenstruktur ist es, es dem Nutzer so einfach wie möglich zu machen, die gesuchten Infos zu finden. Dazu kannst du folgende Schritte nutzen:

  • Unter-Überschriften (H2 – H6)
  • Hervorheben von wichtigen Inhalten
  • Verwendung von grafischen Elementen
  • Inhaltsverzeichnis am Anfang des Artikels

Diese Wege helfen dir dabei, die Struktur deines Beitrags auf ein ganz neues Level zu heben und die Qualität des gesamten Artikels auf diese Weise zu steigern.

4. Dein Beitragstitel ist langweilig

Ein langweiliger Beitragstitel, den wir alle schon hundert mal gehört haben, bringt kaum Leser über die Google Suche. Ist ja klar: Nutzer wollen auch unterhalten werden.

Wenn sich der Titel deines Artikels nicht qualitativ und von der Aussage her von anderen Artikeln unterscheidet, sticht er kaum aus der Masse heraus und wird nicht oft geklickt. Überlege dir also eine fetzige Überschrift.

Bereits hier entscheidet sich, ob dein Artikel ein Erfolg wird, oder ein absoluter Flop. Du kannst gar nicht genug Zeit in deine Überschriften investieren – konzentriere dich also und lass dir Zeit!

5. Dein Marketing ist unter aller Sau

Hier und da mal was auf Facebook teilen, hin und wieder einen Newsletter versenden. Wenn genau das dein Online Marketing ist, wird dein Blog über kurz oder lang aussterben.

Wichtig ist, egal ob es um Social Media oder Newsletter Marketing geht: Bleib am Ball und gib deiner Zielgruppe genau das, was sie will. Halte Fristen ein, besonders beim Versand deines Newsletters!

Teile auch mal ältere Artikel auf Twitter, Facebook & Co. – so erreicht jeder Beitrag die größtmögliche Reichweite. Neue Artikel sollten aber natürlich stärker vermarktet werden als ältere.

Gib jedem Beitrag die Chance, dein erfolgreichster zu werden: Dazu brauchst du Marketing. Strukturiertes Marketing.

Ich persönlich halte das so: Wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wird, dann wird dieser zwei Tage lang in sozialen Netzwerken gepusht. Beim nächsten Newsletter ist er außerdem wieder mit an Bord.

6. Deine Beiträge losen keine Probleme

Wenn du ein Produkt verkaufst, verkaufst du die Lösung für ein Problem. In diesem Fall ist dein Produkt ein Beitrag, der die Lösung für ein Problem deiner Zielgruppe bereithält.

Was aber, wenn du völlig an deiner Zielgruppe vorbei schreibst? Was ist, wenn deine Zielgruppe überhaupt kein Problem hat? Tja, dann hast du Pech! Den Beitrag kannst du in die Tonne kloppen.

Nur wenn du dich wirklich mit den Problemen deiner Zielgruppe auseinandersetzt, wirst du wirklich Erfolg haben. Deshalb: Recherchiere vorher und lerne deine Zielgruppe kennen – alles andere ist sinnlos.

7. Deine Seite ist eine technische Katastrophe

Junge Blogger wollen oft direkt loslegen und sich nicht ewig mit Technik, BackUps, Design-Usability und ähnlichen Themen herumschlagen. Ok, verständlich. Dein Blog landet dann aber im Nirvana.

Warum? Weil es zu viele technische Hindernisse gibt, die ein erfolgreicher Beitrag überwinden muss. Über folgendes solltest du dir im Klaren sein:

  • Deine Seite sollte responsive sein
  • Dein Blog sollte einen guten PageSpeed haben
  • Es sollten keine Links ins Leere führen

Und vieles mehr. Wenn du dich nie mit der Technik deines Blogs auseinandersetzt, wirst du über kurz oder lang Probleme bekommen – das ist nur eine Frage der Zeit.

Kümmere dich deshalb von Anfang an um einen sauberen Aufbau deiner Seite. Auch wenn das bedeutet, dass du nicht gleich loslegen kannst: Am Ende zahlt sich diese Vorgehensweise aus!

8. Dein Schreibstil ist einfach schrecklich

Nehmen wir an, du hast alles richtig gemacht. Dein Blog ist technisch auf dem neuesten Stand, deine Struktur ist perfekt und dein Beitrag ist richtig vermarktet. Dennoch funktioniert einfach gar nichts.

Und warum? Jetzt kann es eigentlich nur noch an einer Sache liegen: An dir! Deine Leser finden dich also zum Kotzen. Vielleicht aber auch nur deinen Schreibstil.

Genau hier liegt ein großer Fehler vieler unerfahrener Blogger: Der Schreibstil wird in eine bestimmte Richtung gezwängt, ohne dass dieser wirklich dein eigentlicher Schreibstil ist. Das ist gekünstelt und fällt deinen Lesern auf.

Hier hilft nur: Mach dir das Leben nicht selber schwer. Akzeptiere deinen eigenen Schreibstil und ziehe diesen durch. Das wirkt sympathisch und bringt letztendlich den größten Erfolg!

Fazit – Akzeptiere, dass du alles falsch machst

Wenn du am Anfang stehst und nichts funktioniert, bist du erst mal am Boden. Aber was kannst du jetzt noch tun, um deinen Blog zu retten? Das wichtigste ist, das unübersehbare einzusehen:

Du hast alles falsch gemacht. Aber jetzt gilt es, nicht liegen zu bleiben, sondern wieder loszulegen. Steh auf, häng dich rein und ändere dein Verhalten.

Mit diesen 8 Tips hast du das nötige Wissen, um deine Beiträge endlich erfolgreich zu machen. Also leg endlich los und gib deinem Blog den Kick, den er braucht, damit du stolz auf dein Online Business sein kannst!

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